Gewitter, Kaffee und ganz viel Herzenswärme 1

Ich habe an dieser Stelle lange nichts mehr von mir hören lassen. Das lag nicht daran, dass es keine erwähnenswerten Ereignisse gegeben hätte. Absolut nicht. Es war eher so, dass ich immer nur angefangen habe, Blogbeiträge zu verfassen, dann kam etwas dazwischen und danach war einfach der Faden für den Text weg… Ich hoffe, dass mir das heute nicht wieder passiert. Und ich habe mir vorgenommen, die eine oder die andere Entwicklung noch im Rückblick niederzuschreiben, damit man als Außenstehende(r) noch ein bissel „mit mir fühlen“ kann.

Die letzten Tage waren wettermäßig sehr anstrengend. Subtropisch warm, Sonne, Regen, Gewitter. Meist aber trotz allem erträglich. Mir ging es trotzdem gut.

Für den Mittwoch war ich mit Amelie zum Kaffeetrinken in der Klassikerstadt verabredet. Eine Woche nach unserem letzten intensiven Treffen. Die Terminverschiebung kam kurz nach Mitternacht. Und es war OK für mich, weil der Grund für mich nachvollziehbar war, und bis zum Donnerstag – einen Tag später – habe ich meine Sehnsucht im Griff… So viel Gelassenheit hätte ich mir noch vor Wochen gar nicht zugetraut. Doch dieses neu errungene Grundgefühl von Sicherheit macht für mir vieles leichter.

„Du bist ein wichtiger Teil meines Lebens und wirst es sicher bleiben!“

Das sind Deine heutigen Worte, die in mir sicher lange nachklingen werden, liebe Amelie!

Ein Treffen am Vormittag. Der Tag beginnt für mich schwerfällig. Nach der Morgendämmerung wurde es wieder dunkler. Schwere, graue Wolken. Aber der Gedanke, Dich bald in den Arm nehmen zu können, lässt mich strahlend aus dem Bett springen. Duschen, anziehen und erstmal zum Frühstückskaffee. Danach noch eine kleine Aufmersamkeit für Dich besorgt, mein Nahversorger feiert und verführt mich zum Glücksspiel: 3 Lose, 2 Nieten… Wie war das doch? Pech im Spiel, Glück in der Liebe! Außerdem gibt’s für die Nieten zwei schöne Rosen – wunderbar. Eine für Dich und eine für Deine Tochter. Nicht geplant, aber alles gut, wie es ist.

Ich begebe mich rechtzeitig auf den Weg, na logisch. Das Navi zeigt 40 Minuten Fahrt, wenn die Autobahn frei ist, werde ich in 35 Minuten im Einkaufszentrum sein, in dem wir uns verabredet haben. Auf der Autobahn wird es immer dunkler und es schüttet, wie aus Kübeln. Aber es rollt. Nur kurz vorm Ziel kommt so viel Regen, dass ich die letzten 5 km Landstraße nur ganz langsam fahren kann. Parkplatz gesucht und jetzt doch noch warten. Ich weiß, dass Du mich nicht versetzen wirst, Frage mich aber doch woher auf einmal meine Unruhe kommt…? Dann die Nachricht, dass Du auf dem Weg bist. Und es regnet weiter.

Nach ein paar Minuten erkenne ich Dein Auto. Du läufst ohne rechts und links zu schauen übern Parkplatz, fokusiert wie immer. Und Du siehst umwerfend aus. Meine Freude, Dich zu sehen ist unermesslich…

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