Dem Himmel ein Stück näher



…fühlte ich mich, als ich mit Dir auf die „Liegewiese“ sinke, dort oben, mit Blick über die Stadt. Zärtliche Berührungen. Dein Geruch, der Blick in Deine Augen, Du ließt mich spüren, dass auch Du viel Lust auf unser Zusammensein hattest.

Ich streichel Dein Haar, meine Hände gleiten den Hals hinab nach vorn über Deine Brüste. Ein sanftes Stöhnen als ich kräftiger zupacke, Deine Wärme unter Kleid und BH spüre, Deine Nippel mir zeigen, was Du möchtest. Mit den Fingerspitzen die Seiten hinab, der Griff unters Kleid, ich streichele Dich zwischen den Beinen, fasse kräftiger zu, Strumpfhose, Höschen – zu viel Stoff… Du atmest tief und entledigst Dich des hübschen Kleidchens und der Strumpfhose.

Du lehnst halb sitzend an der Couchlehne, Dein langes dunkles Haar fällt über Deine Brust, die noch immer in Wäsche steckt. Und wieder entdecke ich neue Farben und Dekors an Dir!  Rosen in sanftem rose und hellgrün, wo ich an Dir bisher nur schwarz und andere sehr gedeckte Farben kennengelernt habe. Wunderbar… (Und ich weiß bis heute nicht, ob ich Dir gesagt habe, dass mir Deine „andere Aufmachung“ heute unglaublich gut gefällt…)

Aber sehr lange sehe ich dann die hübsche Wäsche nicht mehr, dafür Deine Haut und Begierde… Unsere Körper verschlingen sich regelrecht, streicheln, küssen, mal sanfte, mal derbe Berührungen, sich immer weiter steigerndes Liebespiel, fordern, treibend… – bis wir das erste mal schwitzend und erschöpft, aber lächelnd, nebeneinander liegen…

Ich schaue Dich an und beginne zu grübeln. Du merkst es mir an und legst Deinen Kopf auf meine Brust, ziehst meinen Arm um Dich, meine Hand kommt auf Deinem Bauch zum liegen. Wir schweigen. Dann beginnst Du zu erzählen. Von Deiner Tochter, Deinem Haus, Deiner Arbeit, alles Dinge auf deren Fragen in Nachrichten ich keine Antworten erhielt. Auch wenn ich es nicht verstehe, Du gibst mir wirklich Antworten, gibt’s mir einen tieferen Einblick in Dein Leben.

Die folgenden Stunden kann ich nicht mehr so richtig schildern.
Ich hatte mein feines Lavendelöl mit, also hast Du eine geraume Zeit meine Massagen genießen können. Deinen Vibrator, den Du bereitgelegt hattest, habe ich auch probieren dürfen und wenn ich mich an Deine Reaktionen erinnere, muss ich mich damit gar nicht so blöd angestellt haben…
Aber irgendwann war ich so geschafft, dass mir der Schweiß nur so vom Körper tropfte. Also: Unterbrechung. Pause. Dusche! Auch Du gingst Dich frisch machen und bevor Du mir einen Kaffee brautest, umarmtest Du mich…

Wir standen da, eng umschlungen, ich vergrub mein Gesicht in Deinen Haaren, sog Deinen Duft ein und hielt und drückte Dich an mich. Erst ging mir noch vieles durch den Kopf, ich wollte reden, aber dann auch wieder nicht, weil mir dieser innigen Moment zu wichtig schien, um ihn zu zerreden. Mein Wunsch war, dass dieser Moment mit Dir im Arm ewig dauern möge…

Keine Ahnung, wie lang wir so standen, uns umarmten, hin und wieder sanft liebkosten, und sonst einfach schwiegen. Es war kein „lautes“, peinliches Schweigen, keines, das unangenehm wird, je länger es dauert. Nein, es war wie eine stille Übereinkunft zwischen zwei Menschen, für den Moment nur sich selbst und dem jeweils Anderen zu genügen.

Einfach füreinander da sein.
Einfach Sein!

Mich haben, bei all der Wildheit in diesen Stunden, die stillen Minuten des sich-in-den-Armenliegen am meisten berührt. Lustig, dass wir uns irgendwann ein wenig im Takt der Musik wogen. Ich frage mich, warum ich nicht einfach mit Dir getanzt habe? Dieser Wunsch war oft da, allein die Gelegenheit fehlte. Und jetzt ließ ich sie einfach ungenutzt vergehen…Irgendwie fielen wir dann noch einmal übereinander her, als gäbe es kein Morgen, aber die Erinnerung daran verlässt mich jetzt schon ein bisschen.


Als wir den Ort unseres Treffens verließen, fuhr ich an Deinem Auto vorbei, winkte Dir zu… Und Du hattest ein so zauberhaftes Lächeln im Gesicht, einen so zufriedenen, verklärten Gesichtsausdruck, dass mich eine unglaubliche Wärme durchströmt, wenn ich daran zurück denke!

Ich bin aus dieser Begegnung mit einem guten Gefühl der Sicherheit herausgegangen, das jetzt, nach fast einer Woche immer noch trägt.

Irgendwie war unsere Kommunikation sehr sanft und doch klarer als sonst.

Hoffnungsvoll.

…die Sehnsucht nach Dir, brennt trotz allem in mir. Ich habe selten so viel an einen Menschen denken müssen, der gerade nicht bei mir sein kann…

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