Drei Wochen

Fast drei Wochen ist unser letztes „Kaffeetreffen“ her. Drei Wochen in denen mir, nicht nur einmal, die Sehnsucht nach Dir den Boden unter den Füßen entzogen hat…

Aber nun scheint die Sonne, der Tag ist noch nicht allzu alt und ich fliege auf der Autobahn gen Westen. Vorbei an der Abfahrt Deines Heimatortes, hin in die größte Stadt unseres kleinen Landes. Ich bin froh, dass Du dort ein angenehmes Liebesnest für uns aufgetan hast. Die Wohnung eines Freundes, der die Woche über meist im gesamten Bundesgebiet zum Arbeiten unterwegs ist. Eine kleine Wohnung in einem der Blocks vor der Stadt. Saniert, sauber, angenehmes Umfeld und vor allem anonym. Das haben wir vorher schon anders erlebt…

Ich mag es, wenn ich, die Leute freundlich grüßend zur Haustür komme, den Klingelknopf drücke, auf das Summen des Türöffners warte. Die Spannung steigt, das Kribbeln im Bauch wird größer. Der Fahrstuhl bringt mich nach oben. Dem Himmel ein Stück entgegen. Die Aussicht, Dich gleich in die Arme schließen zu können, lässt mich aufgeregt werden, aber innerlich doch ruhig… Du bist da, nur das zählt.

Vergessen Deine Nachricht „Raphael… Das nervt… Ganz ehrlich… Es gibt kein richtig und kein falsch!“ nachdem ich in meinem sehnsuchtsgetriebenen Selbstmitleid nicht mehr wusste, ob es noch sinnvoll ist, Dir weiter zu schreiben. Deine letzten Nachrichten waren kurz und knapp. Für mich verunsichernd kurz… Aber nun öffnet sich die Tür, ich sehe Dir in die Augen… Du lächelst – und ich muss aufpassen, dass mir nicht die Tränen in die Augen schießen. Vor Glück.

„Hi Sonnenschein!“

Du siehst heute anders aus: ein apricotfarbenes tülliges kurzes Kleidchen, Strumpfhosen und Lederstiefel. Frisch und freundlich wie der heutige sonnige Frühlingstag. Ich schaue Dich an, zucke ein bissel mit den Schultern und bekomme nur ein: „Sorry, meine Liebe… Aber so bin ich eben…!“ raus. Ich lächle Dich an, Du lachst, wir umarmen uns. Oh… Wie ich Deinen Duft vermisst habe! Ich streichle Dein Haar, küsse Deinen Hals, schau Dich an, nehme Dein Gesicht vorsichtig in meine Hände, versinke in Deinen dunklen Augen. Meine Lippen finden Deine. Weich, warm. Unsere Münder necken sich, die leichten Berührungen unserer Zungen und dann der endlos scheinende erste Kuss… Wir sinken auf die Doppelbettcouch. Zu schön! Der Kopf ist aus! Alle Zweifel wie weggepustet…

Reden können wir später noch. Jetzt sehnen sich erstmal unsere Körper nacheinander…😉🥰💓

Pures Glück. Für den Moment!🍀

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