Wenn Illusion auf Realität trifft

Wie immer Morgens gilt mein erster Blick nach dem Aufstehen meinem Handy. Auch wenn das die letzten Wochen morgens ohne das ersehnte Blinken da lag, weil Sie mir nicht geschrieben hat. Heute blinkte das Benachrichtigungslämpchen. Freude!

Verschlafen also WhatsApp geöffnet, ein langer Text von Ihr. Schnell die Brille gesucht und voller Spannung ans lesen…

Doch was ich da las, ließ mir das Blut in den Adern gefrieren. Ich lasse jetzt mal den ganzen Kontext weg, weil das ein völlig anderer Erzählstrang wäre, aber dort stand sinngemäß, dass sie sich von mir nicht gewertschätzt fühlte… Das tat weh, weil die letzten 12 Monate gab es glaube ich keinen Menschen, den ich mehr wertgeschätzt hätte, als sie, Amelie…

Und es stand da etwas, was all meine Illusionen platzen ließ, wie eine dieser wunderschönen, riesengroßen, bunt in der Sonne schillernden Seifenblasen.

Vielleicht hätte ich besser einen anderen Weg für meine großen Gefühle nehmen sollen?

Ich wusste von Anfang an, dass mir mein Weg nur ein Zerrbild der erhofften Wirklichkeit hat aufzeigen können.

Und mitten in dieser Wirklichkeit bin ich jetzt gelandet!

Verrückt ist nur das, was ich trotz allem für Amelie empfinde: Eine riesengroße, nicht enden wollende Verbundenheit. Ich fühle mich ihr nah, wie eh und je. Und ich hab sie unendlich lieb.

Ich hoffe, wir finden gemeinsam einen gangbaren Weg aus dem Dilemma. Ich möchte gern, dass unsere Geschichte weiter geht…

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